Weltweiter Markt mit Potential

Container-Leasing für einen wachsenden Markt

Die Ausrüstung eines Schiffs mit Containern ist äußerst kapitalintensiv. Bei einem Preis für einen 20‘ Standardcontainer von USD 2.800 und zwei benötigten Container pro Stellplatz für eine funktionierende Logistikkette benötigt eine Reederei zur Ausrüstung eines Containerschiffs rund USD 56 Mio. Logistikunternehmen und Reedereien sind zur Deckung ihres Containerbedarfs auf alternative Finanzierungsmöglichkeiten angewiesen.

Das Container-Leasing bietet hier die optimale Lösung für die wachsende Branche. Das Container-Leasing hilft Logistikunternehmen und Reedereien auf Marktschwankungen flexibel zu reagieren, langfristige Kapitalbindung zu vermindern sowie den Fokus auf das Kerngeschäft zu setzen und das Kapital in Schiffe, IT-Systeme, Logistikimmobilien und Komponenten der Logistikkette.

Lang- und kurzfristige Container-Vermietung

Long Term Lease

Rund 2/3 der Leasingcontainer befinden sich in Langfristmiete ("Long Term Lease" bzw. LTL). Die Verträge haben eine unkündbare Mindestlaufzeit von drei bis acht Jahren. Der Mieter zahlt eine von vornherein festgelegte Miete pro Tag. Die Container können erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit in vorher festgelegten Depots zurückgegeben werden. Rund 2/3 der Weltcontainerleasingflotte sind im Long Term Lease vermietet.

Master Lease

Rund 1/3 der Container sind in Kurzfristmiete vermietet ("Master Lease" bzw. ML). Im "Master Lease" wird keine oder nur eine sehr kurze Mindestmietlaufzeit festgelegt. Die Mieter können die Container flexibel in vorher festgelegten Depots zurückgeben – und bei Bedarf wieder aufnehmen. Die Tagesmiete liegt deutlich höher als im "Long Term Lease". Die durchschnittliche Vermietungsdauer liegt bei eins bis zwei Jahren.

Container für jeden Verwendungszweck

Container gibt es in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Zwecke:

Standardcontainer

Standardcontainer (20´/40´/40´ High Cube) machen rund 89 % des weltweiten Containerbestands aus. Sie besitzen umfassende Einsatzmöglichkeiten und weltweit eine hohe Nachfrage.

Kühlcontainer

Kühlcontainer (Reefer, 20´/40´/40´ High Cube) bilden wertmäßig rund 20 % des weltweiten Containerbestands. Sie sind flexibler und kostengünstiger als Kühlschiffe und besitzen einen Anteil von über 50 % am Transport gekühlter Ladung.

Open-Top-Container

Open-Top-Container (20´, 40´) sind konzipiert für den Transport sperriger Ladungen. Anstatt eines festen Dachs besitzen sie eine Plane und können somit durch einen Kran von oben beladen werden..

Flatracks

Flatracks (20´, 40´) sind sehr stabile Transportplattformen, die übermessende, besonders schwere Projektladung auf Containerschiffen transportiert, die eigentlich nicht containerisierbar ist.

Die Erfolgsgeschichte des Containers

Früher mussten Waren in Handarbeit verladen werden. Dies bedeutete hohe Kosten, unzuverlässige und langsame Transporte. Häufige Beschädigungen und Diebstahl hemmten den Handel. Heute werden anstatt einzelner Fässer, Kisten oder Säcke nur noch einzelne Container bewegt. Dies führt zu marginalen Transportkosten, zuverlässigen und schnellen Transporten die kaum Schäden oder Ladungsverluste beinhalten.

Die Erfolgsgeschichte des Containers begann bereits in den 30er Jahrn des vergagenen Jahrhunders. Im Jahre 1937 hatte der US-Trucker Malcom McLean die Idee, komplette Lastenanhänger aufs Schiffs zu heben. 1953 gründete er die Reederei Sealand, welche 2002 von Mearsk übernommen wurde. Das erste Containerschiff der Sealand, mit einer Kapazität von rund 100 Containern, nahm 1956 den Dienst an der US-Ostküste auf. 1964 wurden die Maße von Containern weltweit standardisiert. Schon zwei Jahre später wurden die ersten interkontinentalen Schifffahrtslinien auf Container umgestellt und die ersten reinen Containerterminals wurden ins Leben gerufen. Im Jahr 2000 überschritt der Containerisierungsgrad in großen Welthäfen die 90-Prozent-Marke.